5 Reaktionen zu “Social Media”

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Da muss ich jetzt aber mal widersprechen - Social Media Kampagnen boomen gerade, sogar in Deutschland und Österreich. Das Problem sind die PR Agenturen, mit denen solche Projekte auch für den Mittelstand realisierbar wären. Das “Seeding” einer solchen Kampgne ist eine Sache für Spezialisten und da gibt es noch nicht allzu viele. Und es gehört eben mehr dazu als eine schöne, bunte, multimediale Website mit verträumter Community-Ecke.

Für Interessierte empfehle ich zu dem Thema die Podcasts von Alex Wunschel “Pimp Your Brain” (http://tellerrand.typepad.com)oder von Timo Lommatzsch und Bastain Scherbeck (http://www.socialmediapreview.de). Ein Interview mit den beiden deutschen Social Media Pionieren ist auch auf Alex’ Seite zu finden (Beitrag vom 21. Juni).

Mr. Wrong am 16. Juli 2008 um 13:08

Da muss ich Mr. Wong widersprechen. Der große Fehler den diese PR-Spezialisten machen ist, Blogs etc. als Kampagne zu sehen. Da kann man zwar nett pitchen und ein Jahr lang das Geld dann ausgeben, aber dem Kunden hilft es nix. Social Media lebt gerade bei Unternehmen von der Langfristigkeit und Nachhaltigkeit. Es ist zunächt mal ein klassisches Mittel der Unternehmenskommunikations, wird aber viel zu oft in Richtung Internet-Event-PR verstanden. Man muss nichts “seeden” wenn man einen existierenden Kundenstamm hat.

Ach, Takarina,und es hat nichts mit Angst vor freier Meinungsäußerung zu tun, wenn man als Unternehmen nicht bloggt. Manchmal gibt es nichts zu bloggen, es passt nicht zum Unternehmen oder dessen Kultur. Wer bislang keinen intensiven Kontakt mit seinen Kunden pflegt, wird sich auch mit Social Networks schwer tun.

Thomas Wanhoff am 17. Juli 2008 um 06:10

@ Mr.Wrong
Da ich ja nicht vom Fach bin (dennoch interessiert) musste ich den Begriff “Seeding” erst mal googeln ;-)

@Thomas
Klar, es sollte zur Unternehmerkultur passen damit es auch die Authentizität gegeben ist.
Viel mehr geht es doch um den Dialog mit dem Kunden oder auch mit den Angestellten (Corporate Blog, Corporatet Podcast).
Es wird auch sicher nicht erwartet, dass täglich gebloggt wird. Zum “Seeding” warum denken Werbemenschen manchmal so kompliziert? Ich weiss nicht ob es schon Umfragen dazu gibt, aber ich würde lieber einen Blog bzw.Podcast abonnieren als einen Newsletter.Das ist eine zusätzliche Möglichkeit den Kunden auf ein Produkt aufmerksam zu machen. Ein nicht zu unterschätzendes Schlagwort ist “Beziehungsmarketing”Natürlich auch nur wenn Taten folgen und nicht nur angekündigt werden. “Wettbewerbsabgrezung”
Ein Blog ist ein Sensor, durch den Dialog mit dem Kunden kann ich mich auch orientieren.

Zitat:Wer bislang keinen intensiven Kontakt mit seinen Kunden pflegt, wird sich auch mit Social Networks schwer tun.

Richtig! Aber sollte ich als Unternehmer nicht den Kontakt zum KUnden suchen und ausbauen? Ich denke man sollte es nur als zusätzlichen Weg sehen den Kunden zu erreichen und ihn für ein Unternehmen bzw. Produkt zu begeistern.

Wichtigstes dabei der Unternehmer muss Spass daran haben!

admin am 17. Juli 2008 um 10:43

Du weisst auch wie ein Blog funktioniert und was ein Feed ist. Die meisten Menschen “da draußen” wissen das nicht. Und Unternehmenschefs schon gar nicht. Deswegen ist für sie eine Kampange auch einfacher: die ist begrenzt und am Ende war die Agentur dran schuld.
Und was die Kundenkontakte angeht: MAn kann nicht mit Blogs anfangen, wenn man bisher nur einmal im Jahr einen Newsletter rausgeschickt hat. Da braucht es erst mal eine grundsatzliche Basis fuer Kommunikation, sonst geht es schief. So war es gemeint.

Thomas Wanhoff am 17. Juli 2008 um 11:53

Hi Thomas, na so sehr widersprechen wir uns doch garnicht. Ich stimme dir voll und ganz zu, dass Socal Media “zunächst mal” ein klassisches Mittel der Unternehmenskommunikation ist - auch wenn vielen überhaupt nicht bewusst ist, dass es sich dabei um Social Media handelt. Auch dass viele Agenturen einfach nur Budgets verbraten, weil sie kein Know-How auf dem Gebiet haben und mal eben schnell einen Blog als Kampagne verkaufen, stimmt absolut. Wenn man aber wirklich eine Kampagne plant, um auch Interessenten über den bestehenden Kundenstamm hinaus anzusprechen, sollte man einen Spezialisten für den (Teil)bereich Social Media heranziehen. Mehr wollte ich nicht zum Ausdruck bringen.

Zum Bloggen: sehe ich auch so. Es ist besser auf einen Blog zu verzichten als die Kunden zu langweilen, weil man eigentlich nichts zu sagen hat.

Mr. Wrong am 24. Juli 2008 um 19:25
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