Mein Kind ist anders.#97
Hi
Heute geht es um das anders sein, und wie meist Aussenstehende damit umgehen. Mein Kind hat ADS und das Tourette Syndrom damit koennen wir leben, was schlimmer ist sind die Leute die mit den Finger auf uns zeigen und uns anstarren!
Hier noch ein Link zum Thema Neurotransmitter schoen erklaert vom BRAINCAST
Lg Takarina
Categories: Podcast
Tags: Gesellschaft - Privat








So jetzt zu Deinen Beitrag:Ich finde es war der ” BESTE PODCAST ” von Dir (die anderen sind auch sehr gut
Und an alle Podcasthörer die hier mitlesen:Kommt auf uns zu fragt wenn Ihr fragen habt aber nuschelt nicht hinter dem Rücken von uns meist spüren wir das! Offenheit freut uns mehr und hilft uns im Grunde allen mehr!!
Taka Dir sag ich nochmal Danke für diesen Beitrag er war “Spitze”
L.G. wolke
Adderall kenne ich nicht, ich denke dass es hier in Österreich wenig verbreitet ist.
Ritalin stand nie zur Disskussion!Da mir die Nebenwirkungen…paranoide Psychosen und Wahnvorstellungen, hypomanische und manische Symptome, Halluzinationen der Augen und Ohren (mitunter stärker als bei der Droge LSD), extreme Abkapselung, Angstzustände, Schlaflosigkeit, Suchtgefahr, psychische Abhängigkeit, Nervenzuckungen und Verkrampfungen, Aggressivität usw. einfach Angst machen.
Ich weiß, dass Ritalin zur Überstimulation und damit Desensibilisierung der Noradrenalin-, Dopamin- und Serotoninrezeptoren im Gehirn führt. Ritalin unterdrückt dadurch kreative, spontane und selbständige Aktivitäten und führt nach dem absetzen oftmals zur Verschlechterung!
Außerdem kann das Ritalin das Tourette Syndrom und die Tic’s erheblich verstärken.
Ich habe zwar auch schon viele gute und positive Dinge über Ritalin gelesen dennoch würde ich mich gegen einer Medikation meiner Tochter aussprechen.
Wie sehen Ihre Erfahrungen damit aus?
Lg
Takarina
Ein sehr guter Podcast mit viel Tiefsinn und einem ernsten Thema.
Ich muss mich an der eigenen Nase nehmen: Wenn ich jemand sehe, der anders ist (um deine Worte zu gebrauchen), ertappe ich mich oft, wie ich diese Person anstarre, obschon ich weiss, dass es für diese Person unangenehm ist.
Wir haben etwas ähnliches durchgemacht, wenn auch nur ein Jahr.
Unser Sohn hatte, als er sieben Jahre alt war, Krebs hinter dem Auge.
Jetzt ist er 25 Jahre alt, gesund, und wenn man davon absieht, dass er auf diesem Auge nicht gut sieht, geht es ihm gut.
Das war ein schwieriges Jahr für uns (Chemo, Bestrahlung), nachher jahrelang die Nachkontrollen und er muss jetzt noch regelmässig zum Augenarzt, da das Auge dauernd entzündet ist.
Ich weiss, dass meine Erfahrung kein Trost für Dich ist, aber ich wünsche deiner Tochter, Dir und deiner Kollegin viel Kraft!
Tschüss
Matthias aus der Schweiz.